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weiter...Dies hängt mit dem hochwertigen Bildungsangebot und den guten Berufsaussichten zusammen. Dennoch geben nur 27 % der jungen Menschen im Alter von 15 bis 24 an, dass sie ihren Altersgenossen eine solche Ausbildung empfehlen würden. Daraus wird deutlich, dass mit Blick auf diese so kritische Altersgruppe mehr zur Verbesserung des Images und der Attraktivität der Berufsbildung getan werden muss.
Dies gehört zu den wichtigsten Ergebnissen der Eurobarometer-Umfrage 'Einstellungen gegenüber der Berufsbildung', die heute von der Europäischen Kommission vorgelegt wurden. Im Rahmen der Erhebung wurden 27 000 Menschen aus allen Mitgliedstaaten persönlich befragt. Die Ergebnisse liegen auch nach Ländern aufgeschlüsselt vor.
Die für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend zuständige EU-Kommissarin Androulla Vassiliou sagte dazu: 'Ich nehme an, dass wir alle in einem Flugzeug lieber mit einem gut ausgebildeten als mit einem gut erzogenen Piloten unterwegs sind. Unser Ziel ist es, eine für die Arbeitswelt geeignete Mischung aus Erziehung und Ausbildung zu finden. Investitionen in die Berufsbildung sind auch eine der wirksamsten Methoden zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit. Indem wir hochwertige Bildungsangebote schaffen, ermöglichen wir es jungen Menschen, persönlich voranzukommen und sich die Fach- und die Querschnittskompetenzen anzueignen, die Arbeitgeber suchen. Trotz dieser Vorteile interessieren sich zu wenig junge Menschen für eine Berufsbildung. Wir müssen deshalb die Berufsberatung verbessern und den jungen Menschen deutlicher machen, dass es eine große Nachfrage nach Fachkräften gibt.'
Laut dem Eurobarometer-Bericht befanden oder befinden sich 47 % aller EU-Bürgerinnen und Bürger in einer beruflichen Aus- oder Weiterbildung. Zwischen den einzelnen Ländern sind jedoch erhebliche Unterschiede zu verzeichnen: Während es in den Niederlanden, der Slowakei und der Tschechischen Republik 76, 70 bzw. 66 % waren, betrug der entsprechende Anteil in Malta 27 %, in Portugal und Spanien lediglich 24 %.
71 % antworteten auf die Frage nach dem Image der Berufsbildung in ihrem Land, es sei positiv, 23 % beurteilten es negativ. Die meisten Positiv-Antworten gab es in Malta (92 %), Finnland (90 %) und Österreich (88 %), die wenigsten in Ungarn und Belgien (beide 59 %) sowie in Slowenien und den Niederlanden (beide 50 %).
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