Diese Website verwendet beste Cookies. Mit der Nutzung stimmen Sie der Speicherung zu.


» contator.net » Business » Seminar.At » Magazin » SeminarBiz  

15.8.2018 02:03      Benutzerkonto

eMail-Newsletter gratis:

Archiv | Abmelden | RSS/Feeds
Folge uns:
Wir sind in Facebook! Wir sind in Twitter! Wir sind in Google+! Wir sind in Youtube! Wir sind in Labarama!

Suche:

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      














Neueste Artikel

Personalentwicklung nach KI-Potential
Probleme im Tourismus
mehr...









Aktuelle Highlights

Konferenz für Visionen


 
Seminar.At SeminarBiz
Aktuell  04.02.2010 (Archiv)

Wer entscheidet über Bildung?

Bildungsverläufe von Kindern und Jugendlichen in Europa/Universität Tübingen koordiniert internationale Studie.

Bildung spielt eine zentrale Rolle in der Zuweisung von Lebenschancen und prägt Lebensverläufe bereits in jungen Jahren. Allerdings sind Zugangschancen zum Bildungssystem ungleich verteilt, Bildung ist ohne Unterstützung für die wenigsten Kinder und Jugendlichen zu bewältigen, und es ist immer weniger selbstverständlich, welche Bildung wichtig ist und wofür. Solche Themen behandelt das auf drei Jahre angelegte europäische Forschungsprojekt 'Governance of Educational Trajectories in Europe' (GOETE), das am 1. Januar 2010 begonnen hat.

Im Zentrum steht die Frage, welche Akteure und welche Entscheidungsprozesse die Bildungsverläufe von Kindern und Jugendlichen vom Ende der Grundschule bis zum Beginn einer Berufsausbildung oder allgemeinbildenden Oberstufe maßgeblich bestimmen. Das GOETE-Projekt wird von der Universität Tübingen unter Leitung von Privatdozent Dr. Andreas Walther vom Institut für Erziehungswissenschaft koordiniert. An dem Projekt sind Partnerinstitute aus sieben weiteren europäischen Ländern beteiligt: Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Polen und Slowenien. Es wird im 7. Rahmenforschungsprogramm der EU mit 2,7 Millionen Euro gefördert.

Um die vielfältigen Wechselbeziehungen und Entscheidungsprozesse zu untersuchen, die individuellen Bildungsverläufen von Kindern und Jugendlichen zugrunde liegen, verbindet das Forschungsprojekt verschiedene Untersuchungsmethoden in einem umfangreichen Forschungsprogramm: z. B. Fragebogenerhebungen mit Schülern, Eltern und Schulleitungen; qualitative Fallstudien an ausgewählten Schulen oder Experteninterviews mit Verantwortlichen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Der internationale Vergleich erlaubt einerseits zu untersuchen, welche Probleme des Bildungssystems allgemeine Merkmale moderner Wissensgesellschaften sind. Andererseits kann er dazu beitragen, von den anderen Bildungssystemen zu lernen sowie eigene Deutungs- und Handlungsmuster in Frage zu stellen. Die Ergebnisse des GOETE- Projektes sollen dazu beitragen, die Zugänge von Kindern und Jugendlichen zu Bildung zu erweitern und zu erleichtern, die Bewältigung von Bildungsprozessen besser zu unterstützen und Verständigungsprozesse - auch mit den Schülerinnen und Schülern - darüber anzuregen, welche Bildungsinhalte wofür wichtig sind.

Hintergrund des Projekts ist die zunehmende öffentliche Diskussion über Bildungsprobleme, die nicht nur Bildungschancen und Bildungszugang betreffen. Häufig fehlende Basiskompetenzen in Bezug auf Lesen und Rechnen und hohe Quoten von Schulabbrechern stellen die Effektivität des Bildungssystems in Frage. Die Überforderung von Schülern und Schülerinnen, Eltern und Lehrpersonen wächst. Probleme wie Armut, psychische und physische Gewalt oder Gesundheitsrisiken werden in das Bildungssystem hereingetragen.

Damit stellt sich die Frage, wer über Bildung und Bildungsverläufe entscheidet, wer welche Interessen und Ziele verfolgt und wer über welche Macht im Bildungssystem verfügt. Vertreter der Bildungspolitik, der Wirtschaft, der Schulen und Schulämter, der kommunalen Sozialverwaltung und der Jugendhilfe beeinflussen durch ihre Entscheidungen die Bildungslandschaft und die Bildungsverläufe von Kindern und Jugendlichen. Diese und ihre Eltern müssen aber zunehmend selbst Entscheidungen treffen und verantworten. Welche Prozesse hier wie miteinander zusammenhängen, ist bislang weitgehend ungeklärt.

bikl | www

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#GOETE


Kommen Sie auf unsere Facebook-Seite!
Wir sind in Google+ für Sie da...
Folgen Sie unserem Twitter-Feed hier...
Folgen Sie unserem Labarama-Blog...
Newsticker per eMail oder RSS/Feed!

Auch interessant!
Internationales Come Back für die Duale Ausbildung
Die duale Berufsausbildung feiert in den unterschiedlichsten Ländern - wie Großbritannien, Schweden, Süda...

Lauter arme Menschen?
Armutsgefährdete Menschen werden in Österreich gerne beim Zücken der verteilenden Gießkanne der öffentlic...

Bildung weltweit durch Finanzkrise gefährdet
Die Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise drohen Millionen Kindern in den ärmsten Ländern der Welt den ...

Inklusion und Weiterbildung
Welche Bedingungen und Faktoren schließen bestimmte soziale Gruppierungen von der Teilhabe an der Weiterb...

Wie finanziert sich die Weiterbildung?
Bildung hat (auch) auch eine ökonomische Seite. Marketing, Qualitätsmanagement und Kostendeckung gehören ...

Forum: Ihre Meinung dazu!

[AufZack Talk] [Forum]     
Posten Sie ins Forum dazu:
Betreff:

   






Top Klicks | Thema Aktuell | Archiv



 
 

  Sponsoren, Partner:
  


Kopfhörer-Test



Konferenz für Visionen



Aston Martin DBS



Ennstal Classic



Hochzeitsspiel



Restaurants in Wien



Volvo V90 Test


Furtner live

Aktuell aus den Magazinen:
 Restaurantwoche Wien Restaurants zum günstigen Fixpreis testen
 Gibts nicht: Made my day Wie Kanäle in Gefahr kommen können...
 Blockchain-Werbung Werbenetze wollen Transparenz durch Krypto-Technik
 Tempolimit: 140 km/h Mehr Praxis für die Autobahn
 Wireless-Kopfhörer im Test Allrounder für Musik, Video und im Sport

contator.net im Überblick:
 Webnews  WebWizard | Bundesland.at | Wien-Tipp.at | NewsTicker
 Business  Journal.at | Anfrage.net | plex | Seminar.At | BizTipp
 Auto  Auto.At | TunerAuto.At | OldtimerAuto.At | AutoTalk.At | AutoGuide.At | AutoBiz.At
 Freizeit  Style.at | Famili.at | Kinofilm.at | Musical.at | heavy.at | grlz | WitzBold | Advent.At
 Shopping  anna | Shoppingcity.at | SchatzWelt Gewinnspiele | Prozente.net Gutscheine
 Community  AufZack! | Flirtparty | Player | Schmuddelecke

Kontaktformular
Rechtliches
Copyright © 2018    Impressum    Adresse    Sitemap   
Mediadaten    Anfrage: hier werben!    Freies Web? Keine adblocker!
Tripple
      ad-locator.net    |    web-applicator.net