Diese Website verwendet beste Cookies. Mit der Nutzung stimmen Sie der Speicherung zu.


» contator.net » Business » Seminar.At » Magazin » Aktuell  

15.8.2018 14:48      Benutzerkonto

eMail-Newsletter gratis:

Archiv | Abmelden | RSS/Feeds
Folge uns:
Wir sind in Facebook! Wir sind in Twitter! Wir sind in Google+! Wir sind in Youtube! Wir sind in Labarama!

Suche:

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      














Neueste Artikel

Vorträge gegen BarrierenWegweiser...
Managergehälter steigen wieder
Google für die SchuleWegweiser...
Präsentationsprogramm im BrowserWegweiser...
mehr...









Aktuelle Highlights

Konferenz für Visionen


 
Seminar.At Aktuell
News  27.01.2010 (Archiv)

Bildung weltweit durch Finanzkrise gefährdet

Die Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise drohen Millionen Kindern in den ärmsten Ländern der Welt den Zugang zu Bildung zu verwehren. Das ist das Fazit des diesjährigen UNESCO-Weltbildungsberichts 'Ausgeschlossene einbinden'.

72 Millionen Kinder besuchen demnach weltweit noch immer keine Schule. Sinkendes Wirtschaftswachstum, steigende Armut und erhebliche Sparzwänge gefährden die Fortschritte der letzten zehn Jahre. Der Bericht schätzt, dass jährlich 16 Milliarden US-Dollar fehlen, um das Ziel 'Bildung für alle' im Jahr 2015 zu erreichen.

'Während Industrieländer ihre wirtschaftliche Erholung voranbringen, drohen vielen Entwicklungsländern Rückschritte in der Entwicklung ihrer Bildungssysteme. Wir können es uns nicht leisten, eine 'verlorene Generation' von Kindern ohne Zugang zur Bildung zu schaffen, denen die Chance genommen wird, der Armut zu entkommen,' so UNESCO-Generaldirektorin Irina Bokova.

Der im Auftrag der UNESCO von einem unabhängigen Team verfasste Bildungsbericht (Education for all – Global Monitoring Report) gibt jährlich einen Zwischenstand nach dem Weltbildungsforum in Dakar 2000, auf dem sich 164 Länder verpflichtet haben, sechs Bildungsziele bis zum Jahr 2015 zu erreichen: Ausbau der frühkindlichen Förderung und Erziehung, Grundschulbildung für alle Kinder weltweit, Absicherung der Lernbedürfnisse von Jugendlichen und Erwachsenen, Halbierung der Analphabetenrate unter Erwachsenen, Gleichberechtigung der Geschlechter und Verbesserung der Bildungsqualität. Die Deutsche UNESCO-Kommission und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung veröffentlichen zum weltweiten Launch gemeinsam eine deutschsprachige Kurzfassung des Berichts.

Weltbildungsbericht 2010 (pdf, Dt. Kurzfassung)





Hinter den Zielen zurückgeblieben
Der aktuelle Weltbildungsbericht zeigt einige wichtige Erfolge der letzten zehn Jahre auf. Diese widerlegen das Vorurteil, dass Entwicklungsländer unfähig seien, schnelle Fortschritte in der Bildung zu machen. Doch insgesamt erfolgen die Fortschritte zu langsam, um das Ziel der Grundschulbildung für alle Kinder bis zum Jahr 2015 erreichen zu können. Der Bericht kritisiert das Scheitern der Regierungen daran, extreme Ungleichheiten im Bildungssystem zu bekämpfen, und das Ausbleiben der notwendigen Mittel seitens der Geber.

Etwa 72 Millionen Kinder im Grundschulalter und 71 Millionen Jugendliche besuchen weltweit keine Schule. Setzen sich die derzeitigen Trends fort, werden auch im Jahr 2015 noch 56 Millionen Kinder im Grundschulalter keine Schulbildung erhalten. Der Bericht hebt hervor, dass Armut einer der schwerwiegendsten Gründe für Benachteiligung in der Bildung ist. Weltweit leben 1,4 Milliarden Menschen mit weniger als 1,25 US-Dollar pro Tag. Kosten für die Schulbildung konkurrieren häufig mit Ausgaben für grundlegende Bedürfnisse wie Gesundheits- und Nahrungsversorgung.

Weiterhin unterstreicht der Bericht, dass Geschlechterdisparitäten noch tief im Bildungssystem verankert bleiben – in Afghanistan gehen beispielsweise pro 100 Jungen nur 63 Mädchen zur Schule. Auch die Anzahl der erwachsenen Analphabeten hat sich kaum verringert, momentan 759 Millionen, davon zwei Drittel Frauen.

Scheitern der Gebergemeinschaft
Eine zentrale Schlussfolgerung des Weltbildungsberichts 2010 ist, dass die Gebergemeinschaft bisher gescheitert ist, das im Jahr 2000 eingegangene Versprechen zu erfüllen. Danach soll kein Land, das sich dem Ziel 'Bildung für alle' verpflichtet hat, aufgrund fehlender Finanzmittel scheitern. Der Bericht schätzt, dass einkommensschwache Länder zusätzliche 7 Milliarden US-Dollar pro Jahr, oder 0,7% ihres Bruttoinlandsprodukts, für die Bildung aufbringen können.

Aber selbst dann bleibt eine Finanzierungslücke von 16 Milliarden US-Dollar jährlich für 46 einkommensschwache Länder, um das Ziel 'Bildung für alle' zu erreichen. Der Bericht fordert den UN-Generalsekretär auf, eine hochrangige Geberkonferenz im Jahr 2010 einzuberufen, um diese Lücke zu schließen.

bikl | www

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Bildung #Finanzkrise #UNESCO


Kommen Sie auf unsere Facebook-Seite!
Wir sind in Google+ für Sie da...
Folgen Sie unserem Twitter-Feed hier...
Folgen Sie unserem Labarama-Blog...
Newsticker per eMail oder RSS/Feed!

Auch interessant!
Schimpfen und Gleichberechtigung
Frauen nutzen zehnmal so häufig vulgäre Kraftausdrücke wie Männer. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der...

Frauen in Silocon Valley
Eine Klage sorgt derzeit für Wirbel in der US-amerikanischen Technologiebranche. Ellen Paos Klage zieht d...

Transparente Einkommen?
Die nun in Inseraten anzuführenden Kollektivvertraglöhne und der Einkommensbericht in Firmen ab 1000 Mita...

Lauter arme Menschen?
Armutsgefährdete Menschen werden in Österreich gerne beim Zücken der verteilenden Gießkanne der öffentlic...

Bildungsbericht 'Bildung in Deutschland 2010'
Mitte Juni ist der dritte nationale Bildungsbericht 'Bildung in Deutschland 2010' in Berlin der Öffentlic...

Österreichs Wirtschaft geht aus der Krise
Langsam, aber doch: Die Wirtschaft beginnt wieder bessere Zahlen zu liefern und Österreich kehrt auf den ...

Mehr globales Wachstum
Zwar gibt es keine Entwarnung von der Weltwirtschaft, aber das Wachstum ist wieder stärker als erwartet. ...

Wer entscheidet über Bildung?
Bildungsverläufe von Kindern und Jugendlichen in Europa/Universität Tübingen koordiniert internationale S...

Forum: Ihre Meinung dazu!

[AufZack Talk] [Forum]     
Posten Sie ins Forum dazu:
Betreff:

   






Top Klicks | Thema News | Archiv



 
 

  Sponsoren, Partner:
  


Kopfhörer-Test



Konferenz für Visionen



Aston Martin DBS



Ennstal Classic



Hochzeitsspiel



Restaurants in Wien



Volvo V90 Test


Furtner live

Aktuell aus den Magazinen:
 Restaurantwoche Wien Restaurants zum günstigen Fixpreis testen
 Gibts nicht: Made my day Wie Kanäle in Gefahr kommen können...
 Blockchain-Werbung Werbenetze wollen Transparenz durch Krypto-Technik
 Tempolimit: 140 km/h Mehr Praxis für die Autobahn
 Wireless-Kopfhörer im Test Allrounder für Musik, Video und im Sport

contator.net im Überblick:
 Webnews  WebWizard | Bundesland.at | Wien-Tipp.at | NewsTicker
 Business  Journal.at | Anfrage.net | plex | Seminar.At | BizTipp
 Auto  Auto.At | TunerAuto.At | OldtimerAuto.At | AutoTalk.At | AutoGuide.At | AutoBiz.At
 Freizeit  Style.at | Famili.at | Kinofilm.at | Musical.at | heavy.at | grlz | WitzBold | Advent.At
 Shopping  anna | Shoppingcity.at | SchatzWelt Gewinnspiele | Prozente.net Gutscheine
 Community  AufZack! | Flirtparty | Player | Schmuddelecke

Kontaktformular
Rechtliches
Copyright © 2018    Impressum    Adresse    Sitemap   
Mediadaten    Anfrage: hier werben!    Freies Web? Keine adblocker!
Tripple
      ad-locator.net    |    web-applicator.net