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10.05.2006 (Archiv)

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Qualität, Mobilität, Zugang: So will die Europäische Union das intellektuelle Potenzial Europas wecken. EU-Bildungskommissar Ján Figel über die aktuellen Trends in der europäischen Bildungspolitik.

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Vor genau 30 Jahren hat die damalige Europäische Wirtschaftsgemeinschaft mit dem Beschluss über ein Aktionsprogramm den Startschuss für die bildungspolitische Zusammenarbeit auf europäischer Ebene gegeben. 15 Jahre später wurde die Bedeutung der Bildungspolitik für die europäische Integration im Vertrag von Maastricht auch formal anerkannt.

Bildungspolitik ist nach wie vor in erster Linie eine Sache der Mitgliedstaaten. Aber gerade seitdem der Europäische Rat der Staats- und Regierungschefs bei seinem Treffen in Lissabon im Jahr 2000 die Bedeutung der Wissensgesellschaft für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Union hervorgehoben hat, haben die Mitgliedstaaten auch die politische Zusammenarbeit auf europäischer Ebene intensiviert.

Lebensbegleitendes Lernen
Im Rahmen der Lissabonstrategie zur Förderung von Wachstum und Beschäftigung besteht Konsens darüber, dass der Schlüssel für eine innovative und wettbewerbsfähige Wissensgesellschaft in der Förderung des lebensbegleitenden Lernens liegt. Die Bildungspolitik muss einen Beitrag dazu leisten, dass unsere Länder im intensiven internationalen Wettbewerb bestehen, wir steigenden Ansprüchen an die Qualität und Flexibilität der Arbeit gerecht werden und den demographischen Wandel meistern.

Junge Menschen müssen adäquat auf die Arbeitswelt vorbereitet werden und jede Frau und jeder Mann muss die Chance erhalten, die einmal erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen jederzeit aktualisieren und weiterentwickeln zu können. Dazu brauchen wir leistungsfähige Universitäten und Schulen ebenso wie eine qualitativ hochwertige berufliche Bildung. Wir müssen exzellente Qualität ebenso fördern wie faire Zugangschancen.

Die europäische Bildungspolitik hat heute zwei sich ergänzende Säulen: Zum einen die weithin bekannten Programme 'Sokrates' für die allgemeine Bildung und 'Leonardo da Vinci' für die berufliche Bildung, durch die die Mobilität von Auszubildenden, Studierenden und Lehrpersonal sowie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Bildungseinrichtungen finanziell gefördert wird. Da diese Programme Ende dieses Jahres auslaufen, wird momentan gerade intensiv über das Nachfolgeprogramm für den Zeitraum 2007-2013 verhandelt.

Mobilität zwischen Bildungssystemen
Zum anderen gibt es ein politisches Arbeitsprogramm mit dem Titel 'Allgemeine und berufliche Bildung 2010' (Klick!). Die Zusammenarbeit im Rahmen dieses Arbeitsprogramms soll vor allem die Mobilität zwischen den verschiedenen Bildungssystemen erleichtern sowie Anregungen für die Modernisierung der nationalen Systeme geben. Die EU Bildungsminister haben hierzu gemeinsame Ziele definiert. Im Zentrum stehen dabei die Erhöhung der Qualität und Wirksamkeit der Bildungssysteme, die Erleichterung des Zugangs zu den Bildungssystemen sowie ihre Öffnung gegenüber der Welt.

Die Bildungsminister haben sich aber nicht nur auf gemeinsame Ziele geeinigt, sondern auch auf statistische Indikatoren und Referenzwerte ('benchmarks'), mit deren Hilfe die erreichten Fortschritte beobachtet werden können. Und zuletzt wird über den Austausch guter Praxis und die Entwicklung von Empfehlungen eine Basis geschaffen, auf die die Mitgliedstaaten bei der Entwicklung ihrer eigenen Politik zurückgreifen können.

'Europass'
Auf dieser Basis konnten in relativ kurzer Zeit konkrete Ergebnisse erzielt werden. So gibt es inzwischen Schlussfolgerungen bzw. Entschließungen des Rates zu europäischen Grundsätzen für die Anerkennung von nicht formalen und informellen Lernprozessen, über die Entwicklung der lebensbegleitenden Beratung sowie die Qualitätssicherung im Bereich der beruflichen Bildung. Seit Januar 2005 gibt es den 'Europass', mit dessen Hilfe es den Bürgerinnen und Bürgern erleichtert wird, ihre Qualifikationen und Kompetenzen auch auf europäischer Ebene transparent darzustellen. Und unter österreichischer EU-Präsidentschaft wird gerade intensiv über eine Empfehlung über Schlüsselkompetenzen für das lebensbegleitende Lernen sowie eine Empfehlung über eine Qualitätscharta für grenzüberschreitende Bildungsmobilität diskutiert.

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